2016: Wie lebt es sich in Berlin heute? Stadtaneignungen für Neuankömmlinge

Ziel des Projekts war die aktive Aneignung von Berliner Orten, die durch Initiativen sozialer Bewegungen von den 70er Jahren bis in die Gegenwart geprägt sind und die jetzt auch für Geflüchtete Anhaltspunkte für ihre Integration bieten. Die Kraft und Erfahrung dieser Initiativen  vor dem Hintergrund der Geschichte Berlins, seiner BewohnerInnen und seiner sozialen Bewegungen zu nutzen, war das Anliegen.

Herausgefunden werden sollte, inwiefern sprachliche, soziale und berufspraktische Kompetenzen von Geflüchteten im Verbund mit den aufgesuchten Initiativen befördert werden können. Die Workshops wollten Geflüchteten Mut machen, Wege der Selbstaneignung für eine Zukunftsperspektive in der Stadt zu beschreiten, Neues dazuzulernen und sich weiterführende Netzwerke und Bündnispartner zu erschließen.

Kooperationspartner: Friedrichshain-Kreuzberg Museum, Flüchtlingskirche in Kreuzberg, Verein südost Europa Kultur e. V. , FreiwilligenAgentur Friedrichshain-Kreuzberg.

Gefördert durch die Berliner Landeszentrale für politische Bildung und Total hilft.

Projektbestandteil waren Führungen der genannten Zielgruppen durch das FHXB Friedrichshain-Kreuzberg Museum mit seiner  Ausstellung „ortsgespräche. stadt – migration – geschichte: vom halleschen zum frankfurter tor“ sowie geführte Stadtrundgänge in Verbindung mit den ausgesuchten Orten. Die Besuche der  Einrichtungen werden inhaltlich und sprachlich in Sprachlerngruppen aufbereitet.

Zu den Initiativen, mit denen dieses Projekt zusammen arbeitete, gehörten z.B. der InfoBus für Freiwillige an der Notunterkunft Flughafen Tempelhof (am Hangar 5),  die Akademie der Autodidakten/Ballhaus Naunynstraße,  die Refugee Academy, NUSZ/UFA-Fabrik, Kochinitiativen mit Geflüchteten wie z.B. in der Flüchtlingskirche.

Workshop-Termine:
Sonntag, 2. Oktober, 14 h, Adalbertstr. 95 a
Friedrichshain-Kreuzberg Museum
(Druckwerkstatt, I. Etage)
mit anschließendem Besuch des InfoBus für Freiwillige  an der Notunterkunft Flughafen Tempelhof (Hangar 5, Columbiadamm) sowie Vorstellung der Refugee Academy.

Dienstag, 11. Oktober, 16 Uhr, Sprachlerngruppe im Kapellenraum der Flüchtlingskirche (Eingang von der Straße) in der Wassertorstr. 21 a (U-Bahnhof Prinzenstraße oder Moritzplatz). Ab 18 Uhr in Verbindung mit  International Dinner der Flüchtlingskirche.

Dienstag, 18. Oktober, 16 h Friedrichshain-Kreuzberg Museum (Treffpunkt Druckwerkstatt, I. Etage), 17 h Besuch des Ballhaus Naunynstraße/ Akademie der Autodidakten (Naunynstr. 23).

Dienstag, 25. Oktober, 15.30 h  Friedrichshain-Kreuzberg Museum Adalbertstr. 95 a, Dachgeschoß; Sprachlerngruppe

Dienstag, 1. November, 15.30 h  Treffpunkt Friedrichshain-Kreuzberg Museum, Adalbertstr. 95a; dann Sprachlerngruppe bei der Refugee-Academy incl. Sprachkurs, Wallstr. 32a Eingang über Hof), Berlin-Mitte (U 2 Märkisches Museum).

Donnerstag, 10. November, 15.30 h  Treffpunkt Friedrichshain-Kreuzberg Museum, Adalbertstr. 95a, 1. Etage Druckwerkstatt. Ca. 16.15 h Besuch von UFA-Fabrik/NUSZ,
Viktoriastrasse 13 (linker Nebeneingang zum Familientreffpunkt), U-Bhf. Ullsteinhaus, Tempelhof.

Dienstag, 15. November, 16 h Nachbereitungswerkstatt als Abschlussveranstaltung
Ort: Flüchtlingskirche, im Kapellenraum (Eingang von der Straße) in der Wassertorstr. 21 a (U-Bahnhof Prinzenstraße oder Moritzplatz).
Ab 18 Uhr International Dinner der Flüchtlingskirche mit afghanischem Konzert.