EU-Projekt Migration, Arbeit und Identität (2000 – 2003)

Mit Museen und MigrantInnen aus Manchester (GB), Kopenhagen (DK), Norrköping (SV), Steyr (A), Terrassa (ES), Hamburg und Berlin (Museum Europäischer Kulturen – Staatl.Museen zu Berlin, Deutsches Technikmuseum, Museumspädagogischer Dienst, Nachbarschaftsmuseum) wurde die Bedeutung von Migration für den kulturellen, technischen und gesellschaftlichen Wandel im 20./21. Jahrhundert in mehreren europäischen Regionen und Metropolen herausgearbeitet.

Anhand von Exponaten wurde in den Berliner Museen der unterschiedliche wie gemeinsame kulturelle und gesellschaftliche Wandel aufgrund technischer Veränderungen in den Lebens- und Arbeitsprozessen erfasst. Begleitveranstaltungen unter aktiver Einbeziehung von MigrantInnen verfolgten insbesondere die Frage, wie sich Menschen in ihren sozialen und kulturellen Kontexten organisieren und welches Erfahrungswissen sie an nachfolgende Generationen weitergeben wollen. Intergenerative Ausstellungsführungen sowie Interkulturelle Tage, an denen sich Migrantenorganisationen präsentierten und ihre Anliegen im Museum öffentlich vortrugen, waren ebenso Teil des Projekts.

Das Projekt verband sich in Berlin mit den Ausstellungen „Heimat Berlin. Fotografische Impressionen“, „MigrationsGeschichte(n) in Berlin“ sowie der internat. Wanderausstellung „Crossing borders. Migranten in Europa“, die im Museum Europäischer Kulturen – Staatliche Museen zu Berlin zu sehen waren.

Um eine Nachhaltigkeit des EU-Projektes zu gewährleisten, haben die Berliner Partner die Berliner Plattform ins Leben gerufen.

Siehe hierzu Artikel Klages/Matthes in „Standbein Spielbein“, Heft April 2003, Hamburg, Artikel Klages unter „Migration und Museum. Neue Ansätze in der Museumspraxis“ 2005, Münster (Art. KlagesMigrationundMuseum2005gescannt)„, sowie verschiedene Tagungsbeiträge: im Jahre 2000 Worklab-conference in Manchester, im Jahre 2002 „Interacció. Politiques per a la interculturalitat“ in Barcelona sowie 2003 im Museum de la Ciencia i de la Tecnica de Catalunya in Terrassa/Spanien (nachzulesen unter Publikationen)