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2019: Projekt „Menschenrechte – Demokratie – Gemeinsam gestalten“

Wie sehen gelebte Menschenrechte in einer Demokratie aus? Wie gestaltet sich die Weiterlesen

Zivilgesellschaft?

In moderierten Workshops  wird die Frage verfolgt, wie sich die Menschenrechte auch im globalen Zusammenhang entwickelten. Es wird ein Bogenschlag zur hiesigen Gesellschaft im gesellschaftspolitischen Kontext, den Entstehungsbedingungen gelebter Menschenrechte in der Bundesrepublik  und zu den gesellschaftlichen Prozessen in einer Demokratie hergestellt.
Die Workshops verbinden sich mit Museumsbesuchen sowie Gesprächen mit lokalen Akteuren  aus der Zivilgesellschaft, deren Engagement sich aus dem Selbstverständnis  gelebter Demokratie und Menschenrechte ableitet. Die Erfahrungen der Projektteilnehmer*innen werden einbezogen.

Zielgruppe des Projekts sind geflüchtete Neu- und  ansässige Altberliner*innen unterschiedlicher kultureller Wurzeln und Lebenshintergründe. Es wird deutsch-arabisch übersetzt.

Der Verein Nachbarschaftsmuseum e.V. versteht das Projekt als ein „Work in Progress“.
Aus den Workshops heraus entstehen neue Fragestellungen, Kontakte und Engagementbereiche, die in den Projektverlauf integriert werden.

Kooperationspartner des Projekts
Flüchtlingskirche in Kreuzberg, Media Residents. Netzwerk für Menschen mit Publikationshintergrund, südost Europa Kultur e.V., Bunte Liga Berlin e.V., Technische Universität Berlin (TUB/politische Bildung) – Netzwerkpartner: Verband deutsch-syrischer Hilfsvereine (vdsh e.V.).

Wir danken der Gedenkstätte Deutscher Widerstand (GDW) sowie dem Deutschen Historischen Museum (DHM) für die kostenfreien Führungen durch ihre Ausstellungen.

Das Projekt wird finanziell gefördert durch die Berliner Landeszentrale für politische Bildung.



2018 Perspektivenvielfalt im Dialog des Zusammenlebens

In Teams aus geflüchteten Neu- und AltberlinerInnen unterschiedlicher kultureller Wurzeln und Lebenshintergründe setzt sich das Projekt aus verschiedenen Perspektiven mit der Geschichte und Gegenwart Berlins auseinander. Im Sinne eines Selbst-Empowerments werden Themen aufgegriffen, die eine Brücke schlagen zwischen den Lebensumständen Geflüchteter heute und vorhandenen sozialen und kulturellen Initiativen. Dazu werden vier Workshops angeboten, zu denen auch Führungen durch die aufgesuchten Einrichtungen gehören.

Die Kooperationspartner dieses Projekts: Naturkundemuseum Berlin, Bunte Liga Berlin e.V.,  arabische Bibliothek Baynetna, Flüchtlingskirche in Kreuzberg, südost Europa Kultur e.V., Technische Universität Berlin (TUB): Fachliche Beratung und Begleitung durch eine Vertreterin der politischen Bildung. Netzwerkpartner:Sportbunt im Landessportbund Berlin e.V., ZLB Zentral- und  Landesbibliothek Berlin.

Das Projekt wird gefördert durch die Berliner Landeszentrale für politische Bildung und die Heinrich-Böll-Stiftung, Berlin.

Zu den Workshops: Weiterlesen

Workshop am Sonntag, 30. September 2018
Museum für Naturkunde, Invalidenstr. 43
10115 Berlin
Ansprechpartnerin ist Frau Dr. Voigt-Heucke.

Zum Inhalt:
Das Museum für Naturkunde ist das größte Naturkundemuseum in Deutschland. Es versteht sich als integriertes Forschungsmuseum. Zu seinen Forschungsbereichen gehören die Evolution und die Bio-Diversitätsforschung. Anliegen des Museums ist die Öffnung in die ganze Gesellschaft und das Ausprobieren neuer Formate durch die Zusammenarbeit mit verschiedenen Bevölkerungsgruppen. – Das Projekt ist eingeladen, sich am Bürgerforschungsprojekt „Forschungsfall Nachtigall“ zu beteiligen und bei einer Führung hinter die Kulissen des Museums zu schauen.
Als Zugvogel hat die Nachtigall ihr Brutgebiet in Europa und im Vorderen Orient, wo sie ihre kulturellen Spuren hinterlassen hat. Es werden Ideen für einen kulturellen Vergleich der Nachtigall und ihres Gesanges zusammengetragen; die Ideen und Erfahrungen der ProjektteilnehmerInnen sind gefragt. Siehe https://www.museumfuernaturkunde.berlin/de/forschung/forschungsbereiche/digitale-welt-und-informationswissenschaft/forschungsfall-nachtigall

Workshop „Sport als Integrationsfaktor“

Samstag, 6. Oktober 2018
Bunte Liga Berlin e.V.
Ort: Fritz-Reuter-Schule Prendener Str. 29  13059 Berlin  (Sportanlagen)
Ansprechpartner ist Herr Volkmar Lucius

Zum Inhalt:
Die Bunte Liga Berlin e.V. , vor 15 Jahren  gegründet, führt 400 Sportbegeisterte unterschiedlichster Nationalitäten, die in ganz Berlin organisiert sind, zum Fußballspielen zusammen. Die Bunte Liga Berlin versteht sich für Menschen mit Zeitmangel als Alternative zum Vereinssport; die Mitglieder organisieren sich selber und es gibt keine Hierarchien.
Am 6. Oktober kommen die Teams, zu denen auch Frauen zählen,  zum Turnierspiel auf dem Sportplatz der Fritz-Reuter-Schule in Hohenschönhausen zusammen. Sie werden von ihren FreundInnen und Familien begleitet. – Es gibt die Gelegenheit, mit dem Gründungsmitglied Volkmar Lucius, der in diesem Jahr für sein ehrenamtliches Engagement mit der Berliner Ehrennadel ausgezeichnet wurde und den Teams ins Gespräch zu kommen. Wie gelebte Integration durch Sport aussieht und mit welchen persönlichen Erfahrungen sich dies verbindet, erzählen die Mitwirkenden.

Mohammed EL Ouahhabi vom Landessportbund Berlin/ Team SPORTBUNT ist beratend und initiierend für Sportvereine tätig, die sich interkulturell öffnen wollen.
Er begleitet auch Geflüchtete, die sich sportlich in Vereinen qualifizieren wollen und
damit eine Berufsperspektive für sich verfolgen. Wie dies praktisch aussieht sowie Möglichkeiten des Bundesfreiwilligendienstes werden von ihm aufgezeigt.  Zum Aspekt „Muslimische Frauen und Sport“ wird er über seine Erfahrungen erzählen. Näheres siehe https://sportbunt.de/das-projekt/das-team/ sowie https://sportbunt.de/

Workshop am Sonntag, 4. November 2018
Museum für Naturkunde, Invalidenstr. 43
10115 Berlin
Ansprechpartnerin ist Dr. Silke Voigt-Heucke.

Zum Inhalt:
Erste Einblicke in Ausstellungsbereiche des Naturkundemuseums sowie das Bürgerforschungsprojekt „Forschungsfall Nachtigall“ erhielten die TeilnehmerInnen  beim Workshop am 30. September.  Am 4. November stellen sich weitere Kolleginnen des Teams „Forschungsfall Nachtigall“ mit ihren jeweiligen Arbeitsbereichen vor. Ein Paläontologe, der als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Naturkundemuseum arbeitet, erzählt exemplarisch von seiner Berufsbiografie. Ihn führte sein Weg als palästinensischer Flüchtling bis nach Berlin.

Bei einem Worldcafé wird erörtert, wie dem Einfluss des Nachtigallgesanges in der Literatur, in der Musik und beim Gesang nachgeforscht werden kann und wie sich dieses Wissen in Zusammenarbeit mit dem Museum umsetzen ließe. – Auf weitere Einladungen des Museums wird hingewiesen.
In Anschluß daran lädt das Museum zu einem Ausstellungsbesuch ein.

Workshop am Samstag, 17. November 2018
arabische Bibliothk Baynetna  sowie Zentral- und  Landesbibliothek Berlin (ZLB)
Breite Str. 36
10178  Berlin
Ansprechpartnerin ist Frau Lea Hartung

Zum Inhalt:
Die arabische Bibliothek Baynetna ist seit 2018 bei der ZLB angesiedelt. Baynetna wurde 2017 von Geflüchteten und StudentInnen aus dem arabischsprachigen Kulturraum gegründet. Sie verstehen sich in erster Linie als Kulturschaffende, die nicht auf ihre Flucht reduziert werden wollen. Zum Bestand der Bibliothek zählen u. a. arabische Literatur, aktuelle Sachbücher, arabische Übersetzungen von europäischen Klassikern, deutsche und englische Übersetzungen von arabischen Werken sowie Kinderbücher. Es werden auch Workshops für Übersetzer sowie Kulturveranstaltungen angeboten. Mehr https://www.fann-mag.com/de/leben/baynatna-arabische-bibliothek-berlin/ siehe http://baynatna.de/

Lea Hartung von der Zentral- und Landesbibliothek Berlin (ZLB) gibt uns Einblick in die Community-orientierten Angebote der ZLB. Sie erklärt uns sodann die Bestände der Bibliothek incl. Bücher, e-books, Filme, Musik, Streams und wie man sich z. B. arabischsprachige Literatur  und Medien ausleihen kann. Wer will, kann sich von der ZLB einen Ausweis für den Leihverkehr ausstellen lassen, der für Geflüchtete kostenlos ist. Siehe auch: https://www.voebb.de/download/Uebersicht_Sprachen.pdf



2017 Projekt „Erfahren, verstehen, gestalten – für eine gemeinsame Zukunft in Berlin“

Wir machen Bildungs-und Begegnungsangebote für geflüchtete NeuberlinerInnen, damit diese sich in der Berliner Residenzgesellschaft besser verorten und eigene Zukunftspläne gezielter verfolgen können. Dafür bieten wir Workshops an, bei denen Neu- und AltberlinerInnen mit und ohne Fluchterfahrung  zusammenkommen.

Die Kooperationspartner  unter der Regie des Nachbarschaftsmuseums e.V. sind  die Flüchtlingskirche in Kreuzberg, das Friedrichshain-Kreuzberg Museum, der Verein südost Europa Kultur e.V., der Türkische Frauenverein e.V., das Deutsche Theater (Offenes DT), LAWRENCE Berlin.

Das Projekt wird gefördert von TOTAL Deutschland GmbH.

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Das Projekt verbindet sich mit der Geschichte Berlins, insbesondere der Vermittlung klassisch-humanistischer Traditionen, die für das demokratische Lernen in unserer Gesellschaft eine  zentrale Bedeutung haben. Es begibt sich auf eine Spurensuche bei den Gebrüdern von Humboldt, zeigt im weiteren Verlauf exemplarisch auf, wie sich Demokratie und Berliner Zivilgesellschaft in der  Nachkriegszeit herausbildeten und der Stadt ein Charakteristikum bis in die Gegenwart geben.

Mit Migrantenorganisationen, wie z. B. dem Türkischen Frauenverein e.V. und dem Verein südost  Europa Kultur e.V.  wird die migrantenspezifische Perspektive  verfolgt.  Unter welchen Voraussetzungen haben die Migrantenorganisationen in Berlin eine soziale Infrastruktur aufgebaut, wie hat sich insbesondere bei  Frauen ein geschlechter-demokratisches Bewusstsein herausgebildet? Wie arbeitet vernetztes globales Denken und Handeln bis in die Gegenwart? Wie stellt sich die Situation für nachfolgende Generationen dar, welche  Angebote werden für  Geflüchtete gemacht. Wie werden sie auch aktuell zu Akteuren werden, führt uns das Beispiel LAWRENCE Berlin vor.

Die Frage „Welche Zukunft?!“ ist Thema der aktuellen Saison im Deutschen Theater, auch in Verbindung mit dem Humboldt-Forum.  Das Offene Theater bietet dort alle 2 Wochen mittwochs Begegnungen für Alt- und NeuberlinerInnen mit wechselndem Programm an und macht sich mit seinen Angeboten bekannt https://www.deutschestheater.de/programm/aktuelles/unterseiten_16_17/offenes_dt/.

Es wird eine Brücke geschlagen  zu den geflüchteten NeuberlinerInnen. Was sind ihre spezifischen Erfahrungen, die sie mit nach Berlin brachten, was davon konnten sie unter welchen Voraussetzungen umsetzen  und was  können uns ihre Erfahrungen für eine gemeinsame Zukunft in Berlin lehren?

Im Rahmen unserer Abschlussveranstaltung am 22. November 2017 im Offenen Theater des Deutschen Theaters werden einige der Projektbeteiligten über ihre  – überwiegend ehrenamtlichen – Betätigungsfelder und damit verbundene neue Herausforderungen für eine Selbstverortung und Zukunft in Berlin berichten.

Näheres zu den Workshops



2017 Herkunft – Ankunft – Zukunft in Berlin

Wir bringen Geflüchtete in Kontakt mit Einrichtungen, die zeigen, wie sie Deutsch lernen, einen Einstieg in den Arbeitsmarkt und unterstützende Netzwerke finden und wir stellen gelungene Kooperationsprojekte mit Museen vor. Das Projekt ist eingebettet in die Geschichte der Zivilgesellschaft Berlins und seiner solidarischen Bewegungen.

Das Projekt verbindet sich mit Bildungsangeboten bzw. fünf Workshops für NeuberlinerInnen vor dem Hintergrund einer sich wandelnden Stadtgesellschaft.
Es will Grundlagen schaffen, damit insbesondere Geflüchtete ihre Lebensinteressen gezielter artikulieren und verfolgen können mit der Perspektive einer gelingenden politischen Teilhabe an der Stadtgesellschaft Berlins.

Ein Kooperationsprojekt im Verbund mit der Dorfwerkstadt e.V. unter der Regie des Nachbarschaftmuseums.
Gefördert durch die Berliner Landeszentrale für politische Bildung, TOTAL Deutschland GmbH und BUDDY BEAR BERLIN GmbH.
Projektzeitraum: Februar –  Juni 2017
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 Anliegen  des Projekts

–  Schärfen des historischen Blickes auf Berlin in Verbindung mit Museumsführungen,
um  Anhaltspunkte für die Gegenwartsverortung und das Funktionieren  einer
Stadtgesellschaft heute zu erhalten.

– Voraussetzungen entwickeln für den Erwerb sprachlicher, sozialer und beruflicher
Kompetenzen durch das Zusammenführen mit Einrichtungen, deren Anliegen die
nachhaltige berufliche Integration von Geflüchteten in den Arbeitsmarkt ist.

– Das Funktionieren von Vereinen, Nachbarschafts- und (Berufs-) Bildungs-
einrichtungen, sowie der Flüchtlingskirche in unserer Gesellschaft zu vermitteln.

Das Projekt bezieht sich auf vorangegangene Projekte und Netzwerke, wie z. B.  im  Jahr 2016 „Berliner Heimatschaf(f)ten…“/ „Wie lebt es sich in Berlin heute? Stadtaneignungen für Neuankömmlinge“ (siehe auch unter „2016 Projekte“ )

Unsere Kooperationspartner/ aufgesuchte Orte

Flüchtlingskirche in Kreuzberg Die Flüchtlingskirche macht kulturelle Begegnungsangebote
– so z.B. das International Dinner – auf die wir uns beziehen.

Das FHXB Friedrichshain-Kreuzberg Museum mit seinen Ausstellungen; z.B. „ortsgespräche. stadt – migration – geschichte vom halleschen zum frankfurter tor“ sowie „Ferngespräche“.
Es bietet Führungen durch ausgewählte Bereiche sowie Stadtrundgänge an.

Das Nachbarschaftshaus Urbanstraße mit seinen Projekten „dabei sein“. Der Fokus richtet sich auf das Aktivwerden und die Teilhabe geflüchteter Menschen hinsichtlich freiwilligem Engagement, Selbstorganisation, Ausbildung, berufliche Orientierung, Jobfindung.

TeachCom Edutainment gGmbH (TCE) in Verbund mit ARRIVO BERLIN; eine Ausbildungs- und Berufsinitiative zur Integration von geflüchteten Menschen in den Berliner Arbeitsmarkt. TCE bietet differenzierte Bildungselemente und Berufs-orientierungskurse für Geflüchtete und vermittelt in Bereiche der ARRIVO BERLIN.

Der Verein südost Europa Kultur e.V., über den u. a. Geflüchtete aus Bosnien-Herzegowina organisiert sind. Erfahrungswissen verschiedener Generationen und Kulturen, die über Fluchterfahrungen verfügen, wird im  Projekt zusammen geführt. Er ist mit der Ausstellung „1000 Tücher gegen das Vergessen“ vom 3. März – 02. Juli 2017 im Museum Europäischer Kulturen – Staatliche Museen zu Berlin (MEK) vertreten. Es entstand in Kooperation mit der Stiftung Überbrücken und der Koordinierung Ostmittel- und Südosteuropa am MEK.

Das Museum Europäischer Kulturen – Staatliche Museen zu Berlin (MEK) beschäftigt sich in den Bereichen Forschung, Sammlung, Bewahrung, Präsentation und Vermittlung mit Lebenswelten und Kulturkontakten in Europa vom 18. Jahrhundert bis heute. – Bezugspunkt im Projekt sind neben „1000 Tücher gegen das Vergessen“ die Ausstellung „daHeim: Einsichten in flüchtige Leben“ (27. 7. 2016 – 02. 07. 2017), in Kooperatioon mit barbara caveng & KUNSTASYL



2016: Wie lebt es sich in Berlin heute? Stadtaneignungen für Neuankömmlinge

Ziel des Projekts war die aktive Aneignung von Berliner Orten, die durch Initiativen sozialer Bewegungen von den 70er Jahren bis in die Gegenwart geprägt sind und die jetzt auch für Geflüchtete Anhaltspunkte für ihre Integration bieten. Die Kraft und Erfahrung dieser Initiativen  vor dem Hintergrund der Geschichte Berlins, seiner BewohnerInnen und seiner sozialen Bewegungen zu nutzen, war das Anliegen.

Herausgefunden werden sollte, inwiefern sprachliche, soziale und berufspraktische Kompetenzen von Geflüchteten im Verbund mit den aufgesuchten Initiativen befördert werden können. Die Workshops wollten Geflüchteten Mut machen, Wege der Selbstaneignung für eine Zukunftsperspektive in der Stadt zu beschreiten, Neues dazuzulernen und sich weiterführende Netzwerke und Bündnispartner zu erschließen.

Kooperationspartner: Friedrichshain-Kreuzberg Museum, Flüchtlingskirche in Kreuzberg, Verein südost Europa Kultur e. V. , FreiwilligenAgentur Friedrichshain-Kreuzberg.

Gefördert durch die Berliner Landeszentrale für politische Bildung und Total hilft.
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Projektbestandteil waren Führungen der genannten Zielgruppen durch das FHXB Friedrichshain-Kreuzberg Museum mit seiner  Ausstellung „ortsgespräche. stadt – migration – geschichte: vom halleschen zum frankfurter tor“ sowie geführte Stadtrundgänge in Verbindung mit den ausgesuchten Orten. Die Besuche der  Einrichtungen werden inhaltlich und sprachlich in Sprachlerngruppen aufbereitet.

Zu den Initiativen, mit denen dieses Projekt zusammen arbeitete, gehörten z.B. der InfoBus für Freiwillige an der Notunterkunft Flughafen Tempelhof (am Hangar 5),  die Akademie der Autodidakten/Ballhaus Naunynstraße,  die Refugee Academy, NUSZ/UFA-Fabrik, Kochinitiativen mit Geflüchteten wie z.B. in der Flüchtlingskirche.



2016 Berliner Heimatschaf(t)fen. Wie kann Berlin für seine Bevölkerung Heimat werden und Heimat bleiben?

In Begegnungswerkstätten von April bis Juli 2016 zeigte der Verein Nachbarschaftsmuseum Wege auf, wie Berlin ein Zuhause werden kann für jene, die hier Zuflucht genommen haben, und zugleich ein Zuhause bleibt für Menschen, die sich hier schon lange beheimatet fühlen.

Ausgangsort sowie Kooperationspartner waren die Flüchtlingskirche in Berlin-Kreuzberg und das FHXB Friedrichshain-Kreuzberg Museum mit seiner  Ausstellung „ortsgespräche. stadt – migration – geschichte: vom halleschen zum frankfurter tor“.

Die Begegnungswerkstätten verbanden sich mit Führungen durch die Ausstellung „Ortsgespräche…“  des FHXB Museums sowie Stadtrundgängen im Umkreis des Museums und der Flüchtlingskirche mit anschließenden Gesprächen.

Gefördert durch die Landeszentrale für politische Bildung Berlin und Total hilft, in Zusammenarbeit mit der Dorfwertstadt e.V.

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Projekt Integrationspotenziale gelingender Berliner Nachbarschaft(en) 2015

Das Projekt verfolgte das Anliegen, Integrationspotenziale gelungener Nachbarschaften im Berliner Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg bei einem Erfahrungsaustausch zwischen Migrantenorganisationen, Flüchtlingsinitiativen und lokalen Akteuren auszuloten und Aktivierungspotenziale zu ermitteln.

Erfahrungen von langjährig ansässigen Flüchtlingen, die in Friedrichshain-Kreuzberg organisiert sind und die über ein Wissen hinsichtlich Selbstorganisation, Initiativen und Vernetzungsstrukturen verfügten, wurden in einen Austausch mit neu hinzugekommenen Flüchtlingen, deren Bezugsort der Oranienplatz war oder ist sowie weiteren lokalen Akteuren „vor Ort“ zusammengeführt.

Die Kooperationspartner: FHXB Friedrichshain-Kreuzberg Museum /Refugee Bewegung, Interkultureller Garten Rosenduft (Träger: Verein Südosteuropa Kultur e.V.), BIZIM-Kiez, , Kiezbündnis am Kreuzberg — Kreuzberger Horn, Möckernkiez e.V., Christus-Kirchengemeinde- , Nachbarschaftshaus Urbanstraße, Arabische Elternunion e.V.  sowie weitere Initiativen. Weiterlesen



Alle Welt: Im Museum – InterKulturelle LernSTOFFE (2014)

Eine Inspirationsreise durch die Kulturgeschichte des textilen Handwerks in Verbindung mit experimentierenden Formaten von Designvermittlung im Museum Europäischer Kulturen – Staatliche Museen zu Berlin.

Ein interdisziplinäres Kooperationsprojekt mit dem Museum Europäischer Kulturen – Staatliche Museen zu Berlin, dem Nachbarschaftsmuseum e.V., ISI Initiative selbständiger Migrantinnen e.V., be able GbR. – Zielgruppe des Projekts: Existenzgründerinnen im Textilbereich insbes. mit Migrationshintergrund, Kleinunternehmen sowie allgemein an Textilien interessierte.

Anknüpfungspunkt – neben den textilen Sammlungsbeständen des Museums – war  die Sonder-Ausstellung „Textile Vielfalt. Objekte aus 60 Jahren künstlerischer Textilgestaltung in Potsdam“, die vom 19.10.2014 – 01.03.2015 im Museum Europäischer Kulturen zu sehen war.

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Bei Führungen und Workshops von September bis November 2014 wurden zunächst textile Sammlungsbestände des Museums besucht, sodann die Sonderausstellung „Textile Vielfalt….“ in Absprache mit den ProjektpartnerInnen besucht und diskutiert. Die Aktivitäten wurden mit dem Erfahrungswissen der TeilnehmerInnen bzw. den eigenen Produktideen in einen Austausch gebracht, um im Anschluss daran eigene Prototypen zu entwickeln.
Das Museum erwies sich als Inspirationsquelle für die eigene handwerkliche und gestalterische Tätigkeit der Workshop-Teilnehmerinnen. Der Grundstock für eine weiterführende Zusammenarbeit der Kooperationspartner wurde mit diesem Projekt gelegt.

Das Modellprojekt erhielt eine Förderung vom Bundesinnenministerium in Zusammenarbeit mit dem Deutsches Museumsbund; Näheres zum Projekt siehe Blogs Alle Welt: Im Museum – InterKulturelle LernSTOFFE

Projektbroschüre S. 39 – 41 Die Textilexpertinnen



Stadtentwicklung Berlins (2014)

Die bisherige und künftige Stadtentwicklung Berlins wurde aus der Perspektive von Migrantenorganisationen – ihrer Geschichte und ihren Anliegen – sowie ihrer Mitwirkenden bei Veranstaltungen vorgestellt und dokumentiert.

Die beteiligten Vereine und Initiativen stellten bei Veranstaltungen ihre Arbeit und exemplarisch Menschen vor, die Vereins-Angebote für sich in Anspruch nahmen, sich damit persönlich weiter entwickelten und somit selber Einfluss auf die Vereinsarbeit, das Selbstverständnis, das soziale, politische und wirtschaftliche Geschehen Berlins genommen haben. Sie wurden Bodenbereiter für die Zivilgesellschaft, das Miteinander der Kulturen, des gesellschaftlichen Dialogs.

Kooperationspartner: Nachbarschaftsmuseum e.V./Berliner Plattform, Aufbruch Neukölln e.V., Ausländer mit uns e.V., Club Dialog e.V./ Jugend- und Familienzentrum Schalasch, Verein SüdostEuropa Kultur e.V./ Interkultureller Garten Rosenduft, To Spiti Interkulturelles Frauen- und Familienzentrum – Diakoniewerk Simeon/ Interkultureller Garten Perivoli. Gefördert durch die Landeszentrale für politische Bildungsarbeit Berlin. – Siehe auch  „Stadtentwicklung Berlins“

sowie „Tage des Interkulturellen Dialogs“, Veranstaltung am 13. Oktober 2014



Tage des Interkulturellen Dialogs 2014

 „Organisierte Menschen entwickeln Berlin…“

Eine Dialog-Veranstaltung im Rahmen es Projekts „Stadtentwicklung Berlin“, gefördert von der Landeszentrale für politische Bildungsarbeit Berlin:

„Organisierte Menschen entwickeln Berlin. Vom langen Atem.
Erfolgsgeschichten aus Berliner Migrantenorganisationen“ am

Montag, 13. Oktober 2014, 18 – ca. 20 Uhr
Club Dialog e.V. Art-Café Aviator/ Jugend- und Familienzentrum Schalasch
Lindower Str. 18, 1. Hof parterre; 13347 Berlin (S41/42, U6 – Wedding)

Die bisherige und künftige Stadtentwicklung Berlins wird aus der Perspektive von Migrantenorganisationen – ihrer Geschichte und ihren Anliegen – sowie ihrer Mitwirkenden dargestellt. Beispielhaft dafür stehen VertreterInnen des Club Dialog e.V., Ausländer mit uns e.V. und des Aufbruchs Neukölln e.V. /Vätergruppe. Sie sprechen über prägende Erfahrungen und nachhaltige Wirkungsprozesse, die sie mit der Vereinsarbeit und ihren Zukunftsvisionen in Berlin verbinden.

Die Veranstaltung ist eine Initiative des AK Berliner Plattform – Nachbarschaftsmuseum e.V. und verschiedener Migrantenorganisationen.  Dokumentation siehe

Zum Projekt „Stadtentwicklung Berlins“ siehe